Lieferando-Gebühren sparen: so geht's für Ihr Restaurant
Von der gastronomx-RedaktionAktualisiert im Juni 2026Lesezeit ca. 3 Min.
Plattform-Provisionen können einen spürbaren Teil Ihrer Marge kosten. In diesem Beitrag erfahren Sie, mit welchen Hebeln Sie Gebühren senken, ohne auf Reichweite zu verzichten, und wie Sie einen eigenen Bestellkanal aufbauen.
Warum Plattform-Gebühren die Marge auffressen
Lieferplattformen verschaffen Ihnen Sichtbarkeit und neue Gäste, doch jede Bestellung über die Plattform ist mit Kosten verbunden. Je nach Vertrag fällt oft ein zweistelliger Prozentsatz pro Bestellung an, hinzu kommen weitere Posten. Wer die einzelnen Kostenstellen kennt, kann gezielt gegensteuern.
- Provision je Bestellung, je nach Vertrag oft ein zweistelliger Prozentsatz
- Zusätzliche Gebühren für Bewerbung und bessere Platzierung in der Liste
- Kosten für die Zahlungsabwicklung über die Plattform
- Kein direkter Zugriff auf Ihre Kundendaten
- Wachsende Abhängigkeit von den Konditionen der Plattform
Plattformen sind dadurch nicht schlecht, sie sind ein nützlicher Reichweitenkanal. Entscheidend ist die Mischung: Wer einen Teil der Bestellungen auf einen eigenen Kanal verlagert, reduziert die durchschnittlichen Gebühren pro Bestellung deutlich.
Welche Hebel die Gebühren wirklich senken
Nicht jede Maßnahme wirkt gleich stark. Die größten Einsparungen entstehen, wenn Sie wiederkehrende Bestellungen schrittweise auf Ihren eigenen Kanal lenken und gleichzeitig provisionsärmere Optionen wie Abholung fördern.
Die wichtigsten Stellschrauben
- Einen eigenen Bestellbutton gut sichtbar auf der Website platzieren
- Stammkunden gezielt auf den eigenen Bestellkanal lenken
- Abholung statt Lieferung aktiv fördern und attraktiv machen
- Einen sinnvollen Mindestbestellwert festlegen
- Eigene Lieferung im Nahbereich prüfen und aufbauen
Diese Hebel schließen die Plattform nicht aus. Sie sorgen dafür, dass Gäste, die Sie ohnehin kennen, den direkten Weg wählen, während die Plattform weiter neue Kundschaft bringt.
In 5 Schritten zu weniger Provision
Ein eigener Bestellkanal entsteht nicht über Nacht, lässt sich aber strukturiert aufbauen. Die folgenden Schritte helfen Ihnen, ohne großen Aufwand erste Bestellungen direkt entgegenzunehmen.
- Eigenen Bestell-Link auf der Restaurant-Website einrichten
- Den Link auf Speisekarte, QR-Code und Kassenbon bewerben
- Stammgäste aktiv über den neuen Bestellweg informieren
- Die Plattform gezielt für Neukunden-Reichweite weiternutzen
- Margen und Bestellmix regelmäßig vergleichen und nachjustieren
Wichtig ist Geduld: Geben Sie Ihren Gästen Zeit, sich an den neuen Weg zu gewöhnen, und machen Sie das Bestellen so einfach wie möglich. Schon ein wachsender Anteil an Direktbestellungen verbessert Ihre Marge spürbar.
Worauf Sie beim eigenen Kanal achten
Ein eigener Bestellkanal überzeugt nur, wenn er ebenso bequem ist wie die Plattform. Achten Sie deshalb auf Technik, Tempo und Vertrauen, damit Gäste gern direkt bei Ihnen bestellen.
- Faire Zahlungsabwicklung mit transparenten Gebühren
- Mobil optimierte Bestellseite für schnelles Bestellen unterwegs
- Klare Abhol- und Lieferzeiten ohne böse Überraschungen
- Kundendaten DSGVO-konform speichern und nutzen
- Verlässliche Benachrichtigungen für Gast und Küche
Je reibungsloser der eigene Kanal funktioniert, desto eher kehren Gäste zu ihm zurück. Eine einfache, vertrauenswürdige Bestellstrecke ist damit die beste Voraussetzung, um langfristig Provisionen zu sparen.
Wie gastronomx Provisionen senkt
gastronomx gibt Ihnen einen eigenen Bestellkanal auf Ihrer eigenen Domain. Gäste bestellen direkt bei Ihnen, ohne den Umweg über eine Plattform, mit Lieferung, Abholung oder Bestellung am Tisch per QR-Code.
Ihr Bestellkanal, Ihre Marge
Statt einer Plattformprovision pro Bestellung zahlen Sie nur faire Zahlungsgebühren für die Abwicklung. Die Speisekarte, die Reservierung und der Bestellprozess laufen unter Ihrer Marke an einem Ort zusammen.
Ein entscheidender Vorteil: Die Kundenbeziehung bleibt bei Ihnen. Sie sehen, wer bei Ihnen bestellt, und können Stammgäste gezielt ansprechen, statt anonym über eine fremde Plattform zu verkaufen.
Häufige Fragen
- Sind Lieferplattformen jetzt verboten oder überflüssig?
- Nein. Plattformen bleiben ein wertvoller Kanal für Reichweite und neue Gäste. Ein eigener Bestellkanal ist eine Ergänzung, kein Ersatz. Viele Restaurants kombinieren beides und lenken nur wiederkehrende Bestellungen auf den direkten Weg.
- Wie viel kann ich durch einen eigenen Kanal sparen?
- Das hängt stark von Ihrem Vertrag und Ihrem Bestellmix ab. Je mehr Bestellungen direkt über Ihren eigenen Kanal laufen, desto geringer fallen die durchschnittlichen Gebühren pro Bestellung aus. Eine pauschale Zahl lässt sich seriös nicht nennen.
- Verliere ich ohne Plattform an Reichweite?
- Nur, wenn Sie die Plattform komplett aufgeben. Sinnvoller ist es, die Plattform weiter für Neukunden zu nutzen und parallel Ihren eigenen Kanal aufzubauen. So behalten Sie die Reichweite und gewinnen zusätzlich Direktbestellungen.
- Wie bewege ich Stammkunden zum eigenen Bestellkanal?
- Machen Sie den direkten Weg sichtbar und einfach: ein QR-Code auf dem Tisch, ein Hinweis auf dem Kassenbon und der Speisekarte sowie eine mobil optimierte Bestellseite. Wer einmal bequem direkt bestellt hat, kommt häufig wieder.
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Behalten Sie mehr von jeder Bestellung
Mit gastronomx bauen Sie Ihren eigenen Bestellkanal auf, senken Plattformprovisionen und behalten die Beziehung zu Ihren Gästen.
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