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Reservierungssystem: Kosten im Überblick

Von der gastronomx-RedaktionAktualisiert im Juni 2026Lesezeit ca. 3 Min.

Was kostet ein Reservierungssystem wirklich? Die Antwort hängt stark vom Anbietermodell ab. Portale rechnen oft pro Gast ab, Software-Lösungen über eine monatliche Grundgebühr, und manche Basisangebote sind kostenlos. Dieser Überblick zeigt Ihnen die gängigen Kostenmodelle, typische versteckte Posten und worauf Sie achten sollten, bevor Sie sich entscheiden.

Die wichtigsten Kostenmodelle im Vergleich

Reservierungssysteme werden auf sehr unterschiedliche Weise abgerechnet. Bevor Sie Angebote vergleichen, lohnt es sich, die grundlegenden Modelle zu kennen, denn sie wirken sich völlig verschieden auf Ihre laufenden Kosten aus.

  • Provision pro Gast oder Cover: typisch bei Reservierungsportalen, die Sie über deren Plattform vermitteln.
  • Monatliche Grundgebühr: verbreitet bei Software-Lösungen, die Sie selbst betreiben.
  • Kostenlose Basisangebote: erlauben einen Einstieg ohne feste Gebühr, oft mit erweiterbarem Umfang.
  • Mischmodelle: kombinieren etwa eine Grundgebühr mit Zusatzkosten für einzelne Funktionen.

Welches Modell günstig ist, hängt von Ihrem Gästeaufkommen und Ihren Anforderungen ab. Eine pauschale Antwort gibt es nicht – wohl aber klare Kriterien, die Sie prüfen können.

Provision pro Gast: wenn jede Reservierung kostet

Bei vielen Reservierungsportalen zahlen Sie einen Betrag für jeden Gast, der über die Plattform reserviert. Das klingt zunächst risikofrei, weil keine feste Gebühr anfällt – kann aber mit wachsender Auslastung spürbar ins Gewicht fallen.

Wann sich Provisionsmodelle lohnen können

  • Sie haben wenige Reservierungen und wollen ohne feste Kosten starten.
  • Sie nutzen die Reichweite eines Portals gezielt zur Neukundengewinnung.
  • Ihre Auslastung schwankt stark und planbare Fixkosten passen nicht.
  • Sie möchten verschiedene Kanäle parallel testen.

Je voller Ihr Haus wird, desto mehr summieren sich Pro-Gast-Gebühren – gerade bei Stammgästen, die ohnehin zu Ihnen kommen, zahlen Sie dann für Vermittlung, die Sie nicht mehr brauchen.

Grundgebühr-Modelle richtig bewerten

Software mit monatlicher Grundgebühr macht Ihre Kosten planbar: Sie zahlen einen festen Betrag unabhängig von der Zahl der Reservierungen. So bewerten Sie ein solches Angebot sinnvoll.

  1. Prüfen Sie, welche Funktionen in der Grundgebühr enthalten sind.
  2. Klären Sie, ob die Reservierung über Ihre eigene Website ohne Pro-Gast-Provision läuft.
  3. Vergleichen Sie die Grundgebühr mit Ihrem zu erwartenden Reservierungsvolumen.
  4. Achten Sie auf die Vertragslaufzeit und Kündigungsfristen.
  5. Berücksichtigen Sie mögliche Zusatzkosten für erweiterte Module.

Eine planbare Grundgebühr ist besonders dann attraktiv, wenn Ihr Haus gut ausgelastet ist und viele Reservierungen zusammenkommen, die bei Provisionsmodellen teuer würden.

Versteckte Kosten und Stolperfallen

Der ausgewiesene Preis ist selten der ganze Preis. Achten Sie deshalb auf Posten, die im Kleingedruckten stehen oder erst später hinzukommen.

  • Lange Vertragsbindung mit eingeschränkten Kündigungsmöglichkeiten.
  • Aufpreise für Zusatzfunktionen wie Erinnerungen, Tischzuordnung oder Anzahlungen.
  • Einrichtungs- oder Setup-Gebühren zu Beginn.
  • Kosten für zusätzliche Standorte oder Nutzerkonten.
  • Gebühren für Schnittstellen oder Datenexport.

Fragen Sie vor Vertragsabschluss konkret nach diesen Punkten. So vermeiden Sie, dass aus einem günstig wirkenden Angebot über die Zeit ein teures wird.

Reservierung über die eigene Website: ohne Provision pro Gast

Ein wesentlicher Hebel bei den Kosten ist der Kanal: Reservieren Ihre Gäste direkt über Ihre eigene Website, entfällt die Provision pro Gast, die bei Portalen üblich ist.

Was gastronomx hier bietet

Mit gastronomx nehmen Sie Reservierungen über Ihre eigene Website entgegen – ohne Portalprovision pro Gast. Automatische Bestätigungen und Erinnerungen, die Tischzuordnung und optionale Anzahlungen sind Teil des Systems, ebenso wie weitere Module von der digitalen Speisekarte bis zu Bewertungen.

Der Einstieg ist kostenlos und ohne Kreditkarte möglich, sodass Sie ohne finanzielles Risiko ausprobieren können, ob das System zu Ihrem Betrieb passt – verfügbar in sechs Sprachen.

Häufige Fragen

Was kostet ein Reservierungssystem typischerweise?
Das hängt vom Modell ab: Portale rechnen oft pro Gast ab, Software-Lösungen über eine monatliche Grundgebühr, und manche Basisangebote sind kostenlos. Konkrete Beträge variieren je nach Anbieter und Umfang.
Was bedeutet Provision pro Gast?
Bei diesem Modell zahlen Sie einen Betrag für jede Reservierung, die über eine Plattform zustande kommt. Bei steigender Auslastung können sich diese Kosten deutlich summieren.
Worauf sollte ich bei versteckten Kosten achten?
Prüfen Sie Vertragslaufzeiten, Aufpreise für Zusatzfunktionen, Setup-Gebühren sowie Kosten für weitere Standorte oder Schnittstellen, bevor Sie sich festlegen.
Kann ich mit gastronomx kostenlos starten?
Ja, der Einstieg ist kostenlos und ohne Kreditkarte möglich. Reservierungen über Ihre eigene Website laufen ohne Portalprovision pro Gast.

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